Universitäten Forschung Porträt Indogermanistik Schriften Mittelalter

Forschungsprojekte

Drittmittelfinanzierte
Universitäten Forschung Porträt Indogermanistik Schriften Mittelalter
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Prof. Dr. Edoardo Costadura

Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

Juniorprof. Dr. Lukas Eibensteiner 

Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

  • MIL - Mehrsprachiges und interkulturelles Lernen 
    BMBF-gefördertes Drittmittelprojekt. Zukunftsversion des Projekts ist es, einen Lernbereich für Mehrsprachigkeit und Interkulturalität zu generieren, der sich auf dem Weg einer kollaborativen Fortschreibung seitens der Nutzenden eigendynamisch weiterentwickelt. Hierbei sollen die Lern- und Organisationsformen von Scimification (i.S. einer gamifizierten-kollaborativen Form wissenschaftlich fundierter Lehre und Forschung an Hochschulen) und Edufication (für die Bereiche Schule, Berufsbildung und berufliche Weiterbildung) als curricularer Kern profiliert und getestet werden.

    Nutzende des Lernformats werden über den Gamification-Ansatz für interkulturelle mehrsprachige Themen sensibilisiert. Gemeinsam ist Scimification und Edufication, dass sie Lernprozesse über affektive-konative Zugänge initiieren: Sie motivieren über spielerische und anwendungsbezogene Einstiege in Lernprozesse (z.B. Spiele/Gamification, kollaborative Projekte), um so die Bereitschaft zu einer intensiveren kognitiven Auseinandersetzung mit kontextrelevanten Fragestellungen zu wecken. Scimification kombiniert dabei Gamed based Learning und Projekte mit wissenschaftlichen Lernmaterialien, wohingegen Edufication dies mit Lernmaterialien für den Bereich Schule/Berufsbildung/berufliche Weiterbildung leistet. Weitere Informationen zum Projekt erfahren Sie hier.

  • IDEAS - Interkulturalität und Diversität erleben durch Auslandsstudien
    IDEAS ist ein vom DAAD finanziertes Projekt, das sich für die Internationalisierung des Lehramtsstudiums an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einsetzt. Unser Ziel ist es, Studierende und Lehrende durch interkulturelle Trainings und vielfache Lerngelegenheiten in anderen Kulturkreisen darin zu unterstützen, pädagogisch wirksam und sensibel mit Diversität jeglicher Art umzugehen. Unseren Fokus legen wir auf die Themen Interkulturalität, Diversität und Inklusion im Lehramtsstudium an der Uni Jena. Wir konzipieren Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen im inner- und außereuropäischen Ausland. Dabei bilden stipendiengestützte Mobilitäten von Studierenden und Dozierenden das Herzstück des Projekts. Mit Voranschreiten der Digitalisierung werden außerdem vertieft digitale und hybride Kooperations- und Entsendungsformate durchgeführt. Im Zuge dessen finden im Projekt internationale Onlineplanspiele, digitale und in Präsenz stattfindende Internationalisierungsformate und die Vortragsreihe Talks for IDEAS statt.  Le ViDiRom - Lernvideos. Didaktik. Romanistik.

    Im Zuge des Digitalisierungsprojektes Le ViDiRom - Lernvideos. Didaktik. Romanistik. entstehen an der Professur für Didaktik der Romanischen Schulsprachen in Zusammenarbeit mit Studierenden seit dem Sommersemester 2021 fachdidaktische Lernvideos. Diese richten sich an Studierende und Lehrkräfte der romanischen Schulsprachen und dienen dazu, verschiedene fremdsprachendidaktische Themen zu wiederholen oder einen Grundstein für die weitere Beschäftigung zu legen.

  • Internationale digitale Tandem-Seminare: Internationale Studierende und Dozierende lernen von- und miteinander
    PILOTS (Partnerschaften International im Lehramt durch Online-Tandem-Seminare) widmet sich der Förderung und Optimierung internationaler digitaler Universitätskollaborationen. Das Projekt ist aus dem vom DAAD geförderten Projekt Interkulturalität und Diversität erleben durch Auslandsstudien (IDEAS) heraus entstanden und eng an dieses angegliedert. PILOTS wird von dem Innovationspool des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) gefördert. Ziel ist der Ausbau der interkulturellen Sensibilisierung zukünftiger Lehrkräfte. Ab dem Wintersemester 2022 werden von PILOTS internationale Co-Teaching-Seminare organisiert, begleitet und wissenschaftlich beforscht. Ziel ist es, gemeinsame Seminare von Dozierenden und Studierenden der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit internationalen Universitäten durchzuführen und so interkulturelle Erfahrungen in den universitären Lehramtsalltag einzugliedern.

  • Le ViDiRom - Lernvideos. Didaktik. Romanistik
    Im Zuge des Digitalisierungsprojektes Le ViDiRom - Lernvideos. Didaktik. Romanistik. entstehen an der Professur für Didaktik der Romanischen Schulsprachen in Zusammenarbeit mit Studierenden seit dem Sommersemester 2021 fachdidaktische Lernvideos. Diese richten sich an Studierende und Lehrkräfte der romanischen Schulsprachen und dienen dazu, verschiedene fremdsprachendidaktische Themen zu wiederholen oder einen Grundstein für die weitere Beschäftigung zu legen.

Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt

Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

  • Interdisziplinäres und transnationales "Thematisches Netzwerk"Externer Link zu Transnationaler Wandel am Beispiel Patagoniens: Soziale Ungleichheit, interkultureller Austausch und ästhetische Ausdrucksformen (DAAD-gefördert; Förderzeitraum 01.01.2015-31.12.2021; Projektleiterin). 

    Beteiligte Disziplinen: Romanistik, Soziologie, Sozialgeographie, IWK, Geschichte. Beteiligte Universitäten: Friedrich-Schiller-Universität Jena, UBA (Universidad de Buenoes Aires), UNCo (Universidad Nacional del Comahue), UNPSJB (Universidad Nacional de la Patagonia San Juan Bosco), UCh (Universidad de Chile), UACh (Universidad Austral de Chile), UdeC (Universidad de Concepción), UCT (Universidad Católica de Temuco)

  • "Das Marechal-Paradigma oder die 'dritte Position' der argentinischen Literatur"Externer Link (DFG-gefördert; Laufzeit: 01.04.2015 - 31.10.2019)

  • ARCOSUR
    Die Gründung des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/ConoSur (ARCOSUR) basiert auf einer 2011 getroffenen Vereinbarung der Universitätsleitung der Friedrich-Schiller-Universität mit Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt, der Lehrstuhlinhaberin für spanische, lateinamerikanische und französische Literatur und Kultur, an diesem explizit auf Lateinamerika ausgerichteten Lehrstuhl ein Lateinamerika-Zentrum zu etablieren.

    Angesichts der auf Argentinien und den erweiterten Cono Sur ausgerichteten Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls Hammerschmidt wurde das Zentrum bereits in der Gründungsphase auf den Cono Sur fokussiert und konsolidierte sich ab 2014 als Internationales Forschungskolleg Argentinien/Cono Sur (ARCOSUR).

  • CALAS
    Förderzeitraum: 2017-2018 (Vorphase), 2019-2025 (Hauptphase), 2025-2027 (Endphase)
    Das pluritope Center for Advanced Latin American Studies in the Humanities and Social Sciences (CALAS ) mit Hauptsitz in Guadalajara wird im Maria Sibylla Merian-Programm des BMBF gefördert und von einem Verbund der Universitäten Bielefeld, Kassel, Hannover und Jena getragen. Wissenschaftspolitisches Ziel des Zentrums ist die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Lateinamerika und Deutschland auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften und die Internationalisierung der deutschen Lateinamerikaforschung.

    Das Zentrum CALAS ist durch mehrere miteinander verbundene Standorte organisiert. Der Hauptstandort befindet sich an der Universidad de Guadalajara, Mexiko. Weitere Regionalzentren von CALAS befinden sich an der Universidad de Costa Rica in San José (für die Region Zentralamerikas und der Karibik), an der Facultad de Ciencias Sociales (Flacso) in Quito, Ecuador (für die Andenregion); sowie an der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM) in Buenos Aires, Argentinien (für die Region Cono Sur). Jedes dieser Zentren wird von einer der deutschen Universitäten des Verbunds co-geleitet.

    Die Friedrich-Schiller-Universität ist durch ihre Argentinien/Cono Sur-Kompetenz vorwiegend mit dem Regionalzentrum in Buenos Aires verknüpft. Frau Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt (Friedrich-Schiller-Universität, Institut für Romanistik, Leiterin des Internationalen Forschungskollegs Argentinien/ConoSur- ARCOSUR) ist die Direktorin des Regionalzentrums an der Universidad Nacional de San Martín auf deutscher Seite; sie leitet es gemeinsam mit aktuell Dr. Lucas Christel (zuvor Dr. Luciana Anapios bzw. Prof. Dr. Alejandro Grimson). Sie wird dabei durch die wissenschaftliche Koordinatorin von ARCOSUR, Frau Dr. Dr. Claudia Tomadoni, unterstützt.