Di Maria, Diana

 

DI MARIA Diana

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft (Französisch und Italienisch)

Friedrich-Schiller-Universität
Institut für Romanistik
Ernst-Abbe-Platz 8, Raum 407
07743 Jena

[Tel.: 03641-944 613] 

WICHTIG: Aktuell bin ich unter der Büronummer nicht immer erreichbar. Bitte nutzen Sie alternativ folgende Nr.:

01567-8310615

oder schreiben Sie mir eine Mail an:

Sprechzeiten

Ab dem 16.3.2020 werde ich aufgrund der aktuellen Situation und der offiziellen Empfehlungen nur in Ausnahmefällen persönlichen Sprechstunden anbieten.

Wir können sehr gern eine telefonische Sprechstunde, per Handy, Zoom oder Skype, abhalten. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin per Mail.


 

Geboren 1985 in Reggio Emilia (Italien), aufgewachsen zwischen der Emilia-Romagna und dem nordrhein-westfälischen Sauerland.

Studium der Romanistik (Französisch und Italienisch) und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Bochum, Münster und Paris X Nanterre. Erstes Staatsexamen 2011 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Edoardo Costadura (Französische und Italienische Literaturwissenschaft). Arbeit an einer Dissertation zum Thema "Von Pascal zu Leopardi. Der Weg des 17. ins 19. Jahrhundert" (Arbeitstitel).

Liiert, ein Sohn (*2017).

Seit Januar 2020 Fellowship für "Innovationen in der digitalen Hochschullehre Thüringen" mit dem Lehrprojekt "E-Portfolio als studienbegleitendes Prüfungsformat" (Laufzeit: zwei Jahre), ausgeschrieben vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., finanziert durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft. Weitere Informationen dazu hier.


Gremien:

  • Vertreterin des Mittelbaus im Institutsrat des Instituts für Romanistik, 2013-2014
  • Gewähltes Mitglied im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät, 2016-2019 (Gruppe des Akademischen Mittelbaus, Vertreterin)


Am Institut für Romanistik verantwortlich für:

  • Alumni-Kontakte (zusammen mit Olivia Mauny)
  • Blog des Instituts für Romanistik (zusammen mit Olivia Mauny und Pauline Moret-Jankus)
  • Hochschulinformationstag (weitere Informationen hier), 2015-2020
  • Studieneinführungstage (weitere Informationen hier), 2014-2020

Aktuelle Veranstaltungen:

(aktuelle Veranstaltungen finden Sie auch in Friedolin)

Im Wintersemester 2020/21 von der Lehrverpflichtung (Abgeltung von Mehrleistung) befreit.

Organisatorische Mitwirkung bei der Ringvorlesung "Der Text und seine Übersetzer. Zur Theorie und Praxis des literarischen Übersetzens" (HYBRID), mittwochs 18-20 Uhr, HS E028, Ernst-Abbe-Platz 8.


Vergangene Veranstaltungen:

Wintersemester 2019/20:

Italienische Theatergruppe Sipario!

Hinweis: Die Aufführungen fanden am 28. und 30. Januar 2020, jeweils 20 Uhr, im Haus auf der Mauer, Großer Saal (Johannisplatz 26) statt.

Weitere Informationen hier.

Sommersemester 2019:

Schreibende Frauen in Frankreich (16.-19. Jh.)

Von Pernette Du Guillet über Olympe de Gouges bis hin zu Rachilde betrachten wir exemplarische Werke französischer Autorinnen, die sich auf originelle Weise eine Stimme verschafft haben und dabei nicht nur unterschiedliche Blicke auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft geworfen haben, sondern auch auf die Umstände, die es Frauen ermöglichen, schriftstellerisch tätig zu sein.

Hinweis: In Kooperation mit der französischen Sprachpraxis wird bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 22. November 2019 ein studentisches Projekt geboten, das aus den Seminarinhalten und -diskussionen erwachsen ist. Weitere Informationen dazu unter "Aktuelles".

Wintersemester 2018/19:

Italienische Theatergruppe Sipario!

Sommersemester 2018:

Formen und Gegenstände des Komischen im 17. Jahrhundert

Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18:

Keine Lehrveranstaltungen (Elternzeit)

Wintersemester 2016/17:

Kaffee oder Schokolade? Etappen der italienischen Aufklärung

Sommersemester 2016:

Darstellung des ennui in der französichen Literatur

Wintersemester 2015/16:

Literatur und Astronomie im 17. und 18. Jahrhundert

Sommersemester 2015:

Französisches und Italienisches Theater des 20. Jh. (zusammen mit Imke Momann)
Italienische Theatergruppe Sipario! (zusammen mit Imke Momann)

Sommersemester 2014:

Rousseau

Wintersemester 2013/14:

Galileo
Italienische Theatergruppe Sipario! (zusammen mit Imke Momann)

Sommersemester 2013:

Französische Moralistik

Italienische Theatergruppe Sipario! (zusammen mit Imke Momann)

Wintersemester 2012/13:

Überblick zum Settecento in Italien

Sommersemester 2012:

Einführung in die Lyrik-Interpretation: Leopardis Canti
Publikationen:

"Wann gab es sie eigentlich nicht, diese Krise des Theaters? Eine Bestandsaufnahme zeitgenössischer italienischer Dramatik auf deutschsprachigen Bühnen im Zeitraum 1990/91 bis 2012/13", in: Müller, Olaf/ Polledri, Elena (Hrsg.): Theateradaptionen. Interkulturelle Transformationen moderner Bühnentexte, Heidelberg: Winter 2021, S. 27-55 (zusammen mit Imke Momann).

"E-Portfolio als studienbegleitendes Prüfungsformat" (Poster mit Audiokommentar), Vorstellung des durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) geförderten Lehrprojekts im Rahmen des Dies legendi 2020 der FSU Jena, 24. November 2020.

"Das Vergnügliche ist nützlicher als das Nützliche - Giacomo Leopardi und das Unnütze", in: Agora 42 - Das philosophische Wirtschaftsmagazin, 4, 2015, S. 40-47.

Costadura, Edoardo/ Di Maria, Diana/ Neumeister, Sebastian (Hrsg.): Leopardi und die europäische Romantik. Akten der 23. Jahrestagung der Deutschen Leopardi-Gesellschaft in Jena, 7.-9. November 2013, Heidelberg: Winter 2015.

Di Maria, Diana: "Leopardis Poetiken des Unvollendeten. Vom romantischen Fragment zum unendlichen Aphorismus", in: Costadura, Edoardo et al. (Hg.): Leopardi und die europäische Romantik, Heidelberg: Winter 2015, S. 161-181.


Vorträge:

"Von Venedig bis nach Hollywood: Wie der Kater seine Stiefel bekam", Vortrag im Rahmen der KinderUni (Sommersemester 2019) an der FSU Jena, 14. Juni 2019.

"Zeitgenössisches italienisches Theater in Deutschland. Bestandsaufnahme und Desiderate (aus Sicht einer universitären Laienschauspielgruppe)", gemeinsamer Vortrag mit Imke Momann im Rahmen der Tagung Theateradaptionen. Interkulturelle Transformationen moderner Bühnentexte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 7.-9. Mai 2015.

"Portar la commedia a quello che finora è stato proprio della tragedia. Leopardis Operette morali zwischen Tragik und Komik", Vortrag beim Kolloquium Das Tragische. Dichten als Denken an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 3. Oktober 2014. (Link)

"C'era una volta… Der Ursprung der europäischen Märchensammlungen bei Giambattista Basile und Italo Calvino", Vortrag bei der Langen Nacht der Wissenschaften der Friedrich Schiller-Universität Jena, 29. November 2013.

"In der Kürze liegt die Würze! Aphorismen zur Lebensweisheit aus Spanien, Italien und Frankreich", gemeinsamer Vortrag mit Studierenden eines eigenen Seminars bei der Langen Nacht der Wissenschaften der Friedrich Schiller-Universität Jena, 29. November 2013.

Zusammen mit Prof. Edoardo Costadura und der Deutschen Leopardi-Gesellschaft Ausrichtung der Tagung Leopardi und die europäische Romantik an der Friedrich Schiller-Universität Jena, in Kooperation mit dem Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung und der Forschungsstelle Europäische Romantik der FSU Jena, 7.-9. November 2013. (Link)

"Leopardi und die französische Moralistik", Vortrag im Institutskolloquium des Instituts für Romanistik der Friedrich Schiller-Universität Jena, Januar 2013.

Lesung und Kurzvortrag zu Franz Liszts Vertonung des Sonetts 104 von Francesco Petrarca beim 9. Akademischen Gesprächskonzert Franz Liszt und die Moderne des Collegium Europaum Jenense (CEJ), November 2012.

"Pascals ennui und Leopardis noia", Vortrag bei der Jahrestagung der Deutschen Leopardi-Gesellschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, November 2012.

Lesung und Kurzvortrag zu Franz Liszts Après une lecture de Dante und Victor Hugos Après une lecture du Dante beim 8. Akademischen Gesprächskonzert Franz Liszt und die Moderne des Collegium Europaum Jenense (CEJ), Mai 2012.

PROJEKTE

Projekt "E-Portfolio als studienbegleitendes Prüfungsformat"

Pressemeldung der Universität Jena vom 10. Februar 2020 zum Projekt.

Vorstellung des Projekts als Poster mit Audiokommentar im Rahmen des Dies legendi der Universität Jena am 24. November 2020.


Online-Hochschulinformationstage 2021

Vom 17. bis 31. Mai 2021 finden die diesjährigen Online-Hochschulinformationstage (HIT) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt.

Weitere Informationen zu digitalen Angeboten für Studieninteressierte gibt es hier.


Sipario!

Die letzten Aufführungen der italienischen Theatergruppe Sipario! fanden am Dienstag, den 28., und Donnerstag, den 30. Januar 2020, um jeweils 19 Uhr im Großen Saal im Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26) statt.

Wir zeigten das Stück L'ora di ricevimento (banlieue) (2016) des berühmten zeitgenössischen Florentiner Autors Stefano Massini (*1975). Es begleitet den betagten Französischlehrer Philippe Ardèche (bei uns besetzungsbedingt: Philippine Ardèche), der an einer französischen Schule in der Vorstadt von Toulouse eine "Problemklasse" unterrichtet, durch ein Schuljahr. Wir erleben Monat für Monat Ardèche während seiner Elternsprechstunde im Gespräch mit einigen Eltern seiner elfjährigen Schüler sowie im Austausch mit seinem jungen Kollegen Michel Saint-Pierre, der soeben den Schuldienst angetreten hat. Die teils heiteren, teils skurrilen und teils ernsten Szenen, in denen immer wieder kulturell, religiös und sozial bedingte Konflikte an den Tag treten, enden immer in einer Aporie. Aufgrund seiner relativ einfachen Sprache und seines sehr aktuellen tagespolitischen und gesellschaftlichen Bezuges eignet es sich für Besucher mit Italienischkenntnissen ab ca. 16 Jahren. (deutsche Übersetzung: Sabine Heymann, Rechte: Verlag Per H. Lauke Hamburg)

→ zum Facebook-Event geht es hier (28.01.20) und hier (30.01.20).


Lange Nacht der Wissenschaften 2019

"Où est la femme?" - Wir fragen bei den großen französischen Schriftstellerinnen der Vergangenheit nach

Eine szenische Präsentation von Studierenden der französischen Philologie zum Thema "Schreibende Frauen in Frankreich"

Leitung: Diana Di Maria und Olivia Mauny

Beschreibung:

Anfang des 15. Jahrhunderts beklagt Christine de Pizan im einleitenden Kapitel ihres Buches von der Stadt der Frauen den Status des weiblichen Geschlechts, das von so vielen - zumeist männlichen Autoren - immer wieder als lasterhaft und dem männlichen Geschlecht gegenüber minderwertig beschrieben wird. Sie fragt sich, wie Gott in seiner unendlichen Weisheit und Güte überhaupt hätte zulassen können, dass die Frauen, die ja Teil seiner Schöpfung sind, als solcher nicht gänzlich gut seien. In dem Werk, das dann folgt, und das zu einem der frühesten Klassiker der "Frauenliteratur" geworden ist, errichtet sie eine ganze "Stadt" aus den Porträts der bedeutendsten und ehrenwertesten Frauen von der Antike bis zum Mittelalter und bietet somit allen misogynen Schriften jener Zeit Konter. Christine de Pizan zog damit wiederum die Kritik und Feindseligkeit ihrer Gegner auf sich und begründete damit die sogenannte "Querelle des femmes", eine Debatte, die das literarische und kulturelle Leben im Frankreich der folgenden Jahrhunderte wesentlich bestimmen sollte. Sie war eine der ersten Autorinnen Frankreichs, die mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen konnte.

Die Fragen, denen sich die gegensätzlichen Parteien innerhalb der jahrhundertelangen "Querelle des femmes" stellen, sind die gleichen, die Virginia Woolf ein halbes Jahrtausend später in ihrem wegweisenden Essay A room of one's own 1929 stellt und die wir uns bis heute stellen können: Können Frauen überhaupt schreiben? Dürfen Frauen schriftstellerisch tätig sein oder sollten sie sich nicht vielmehr den ihnen natürlich zugeordneten Aufgaben von Kindererziehung und Haushalt widmen? Welches sind die Voraussetzungen und Bedingungen dafür, dass eine Frau schriftstellerisch tätig sein kann? Sollte sie den gleichen Zugang zur Bildung erhalten wie ihre männlichen Kollegen? Welche Konsequenzen hat es für ihr Schreiben, wenn sie - wie es sehr häufig der Fall ist - nicht unter den gleichen Vorzeichen arbeiten darf wie diese? Und - wenn Frauen schreiben dürfen - können sie auch andere Genres als das des Liebesromans bedienen? Warum wählen viele Schriftstellerinnen männliche Pseudonyme, um ihre Schriften zu publizieren? Inwiefern haben die Errungenschaften der französischen Revolution etwas am Status der Frauenrechte und der Situation der Schriftstellerinnen ändern können? Hat sich der Status der Schriftstellerinnen über die Jahrhunderte verändert?

Um diese und noch weitere Fragen zum  Standort der Frauen innerhalb der Gesellschaft und Literatur zu beantworten, sind Student*innen des Instituts für Romanistik in die Rollen einiger bedeutender französischer Schriftstellerinnen geschlüpft. In Form einer "Talk Show" debattierten die "wiederauferstanden" Autorinnen unterschiedlicher Epochen, von Louise Labé über Olympe de Gouges bis hin zu Simone de Beauvoir miteinander darüber, wie es um die schreibenden Frauen aus Ihrer Sicht steht. Herausgekommen ist ein unterhaltsames und informatives studentisches Projekt, das dem Publikum neben vielen schillernden und weniger bekannten weiblichen Persönlichkeiten der französischen Literatur vom 16. bis zum 20. Jh. auch die Aktualität dieser "alten" Frage nähergebracht hat.

Ort: Haus auf der Mauer, Großer Saal

Zeit: 22.11.2020, 19:00 Uhr & 21:00 Uhr (Dauer ca. 50 Minuten)

Weitere Informationen und das Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften Jena finden Sie hier.


Studieneinführungstage 2020

Die Studieneinführungstage (StET) 2020 finden vom 12. bis 30. Oktober 2020 an der Universität Jena aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie vorwiegend online statt. Hier geht es zum Programm des Instituts für Romanistik während der StET 2020.


 

Deutsche Leopardi-Gesellschaft

Informationen zur Deutschen Leopardi-Gesellschaft erhalten Sie hier.

Sipario! ist die italienische Theatergruppe des Instituts für Romanistik, die seit 2013 in unregelmäßigen Abständen moderne und zeitgenössische Theaterstücke in italienischer Sprache auf die Bühne bringt.

Leitung: Diana Di Maria (bis 2016 gemeinsam mit Imke Momann)

Weitere Informationen dazu gibt es hier.                          

 Alles über die Aktivitäten des Alumni-Teams finden Sie im Bereich Alumni unter "Aktivitäten" sowie auf unseren Accounts bei LinkedIn (Alumni Romanistik Uni Jena) und Xing (Alumni Romanistik Jena).