Zwölf gute Gründe, in Jena Romanistik zu studieren

1. Hochschul-Ranking

Daniel HofmannIm Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erreicht das Institut für Romanistik regelmäßig Spitzenpositionen zuletzt 2013/14 in den Kategorien "Internationale Ausrichtung" und "Absolventen in Regelstudienzeit". Auch in den Kategorien "Studiensituation insgesamt" und "Betreuung" gehörte die Jenaer Romanistik in den vergangenen Jahren zu den besten Instituten. Weitere Informationen zum CHE-Ranking finden Sie hier.


2. Paradies Jena

Blick in die Wagnergasse (FSU/KasperNach einer Umfrage der Wirtschaftswoche gehört Jena zu den beliebtesten Studienorten in Deutschland. Jena ist eine moderne Universitätsstadt mit Tradition: Eine vielseitige Forschungslandschaft und eine dynamische Wirtschaft verbinde sich mit einer lebendigen Kulturszene und einer reizvollen landschaftlichen Umgebung. Für die exzellenten Studienbedingungen sprechen die Ergebnisse des aktuellen Studienqualitätsmonitors. Zum Imagefilm der Friedrich-Schiller-Universität sowie des Freistaates Thüringen. Zum Studentenparadies Jena.


3. Vielsprachige Romania

Daniel HofmannDie Jenaer Romanistik ist eines von wenigen Instituten in Deutschland, an denen das gesamte Spektrum der großen romanischen Sprachen (Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Rumänisch) angeboten wird. In Jena studiert man Romanistik mit den Abschlüssen Bachelor of Arts (BA), Master of Arts (MA) oder Staatsexamen (Lehramt). Jena ist bundesweit die einzige Universität, an der das international anerkannte Sprachdiplom CELPE-Bras des brasilianischen Bildungsministeriums abgelegt werden kann. Für das Italienische kann in Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum das von der Università per stranieri di Perugia verliehene CELI erworben werden.


4. Internationalität

Die romanischen Sprachen (Wikimedia Commons)Auslandserfahrung und interkulturelle Kompetenz stellen neben Fremdsprachenkenntnissen wichtige Qualifikationen in vielen Berufsfeldern dar. Die Jenaer Romanistik unterhält Kontakte zu knapp 40 Partneruniversitäten in sieben Ländern. Die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums reichen von Almería und Bahia bis La Plata und Iaşi, von Lyon und Rom bis Coimbra und Granada. Weitere Informationen hier.


5. Der Blick über den Tellerrand

Daniel HofmannDie Romanistik versteht sich in Jena von Haus aus als interdisziplinäres Fach. Studierende erhalten die Möglichkeit, die von ihnen gewählte Sprache im weiteren Kontext der romanischen Kulturen zu entdecken. Auch ist die Romanistik Schwerpunktfach in einem interdisziplinär angelegten Master-Studiengang Literatur - Kunst - Kultur. Die romanistischen Studiengänge bereiten in umfassender Weise auf Berufsfelder vor, in denen eine hohe geistes- und kulturwissenschaftliche Kompetenz gefordert ist.


6. Rumänistik

privatIn Jena gibt es die bundesweit einzige Professur für Rumänisch sowie das interdisziplinäre Fach Südosteuropa-Studien mit den Abschlüssen Bachelor und Master. Dies ermöglicht die intensive Beschäftigung mit der östlichsten romanischen Sprache und Kultur als Schnittstelle zwischen europäischer Romanität einerseits und byzantinisch-osmanischem Südosten andererseits. Jedes Jahr im März wird ein zweiwöchiger Ferienintensivkurs Rumänisch mit Sprachkursen verschiedener Niveaus sowie Vorträgen zu Themen aus Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft organisiert.


7. Kreativer Praxisbezug

Daniel HofmannDas Institut bietet zahlreiche Möglichkeiten, die erlernten Sprachen auf kreative Weise zu praktizieren und zu vertiefen. Das Repertoire, mit dem der Romanistenchor in jedem Semester auftritt, reicht von mittellateinischen Chorstücken bis zu französischen, spanischen, italienischen, rumänischen, portugiesischen oder kreolischen Liedern der Gegenwart. Die drei Theatergruppen (Los LocodrilosLes FrancofousSipario!) bringen jedes Semester Stücke in spanischer, französischer und italienischer Sprache auf die Bühne. Mit Radio Trottoir gibt es ein von Studierenden gestaltetes Radioprogramm in französischer Sprache. Darüber hinaus finden abends regelmäßig Stammtische in den verschiedenen romanischen Sprachen statt. Übrigens: Chor, Theatergruppen und Radio Trottoir sind Bestandteil der jeweiligen Praxismodule und werden mit entsprechenden Leistungspunkten angerechnet.


8. Muttersprachliche Lektoren

Zum erfolgreichen Studium der Romanistik gehört neben sprach- und literaturwissenschaftlichen Kenntnissen auch eine fundierte Sprachausbildung. Die am Institut angebotenen Sprachen der Romania (Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch) werden in der Regel von Muttersprachlern unterrichtet. Im Bereich Französisch wird das Lehrangebebot regelmäßig durch Gastdozenten der École Normale Supérieure Paris erweitert.


9. Bibliothek

Daniel HofmannDie Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) ist eine der traditionsreichsten deutschen Universitätsbibliotheken. Studierende in Jena haben Zugriff auf eine vier Millionen Einheiten umfassende wissenschaftliche Universalbibliothek mit Beständen zum gesamten Fächerprofil der Universität. Für Studierende der Romanistik ist dabei von besonderer Bedeutung, dass ihnen mit dem 2001 eingeweihten Neubau der Bibliothek eine moderne geisteswissenschaftliche Zentralbibliothek mit umfangreichen Präsenzbeständen zur Verfügung steht. In der Bibliothek steht der Fachreferent für Romanistik den Studierenden als Ansprechpartner zur Verfügung.


10. Fachschaft: von euch für euch

privatBesonders in einer Vielfächerdisziplin wie der Romanistik kommt einer fachübergreifenden Studierendenvertretung besondere Bedeutung zu und die Jenaer Romanistik hat einen überaus aktiven Fachschaftsrat! Studierende der verschiedenen romanischen Sprachen arbeiten zusammen, um studentische Belange am Institut optimal zu vertreten und allen Studierenden eine Anlaufstelle zu sein. Zur Information in eigener Sache und zur Darstellung der vielfältigen und vielsprachigen kulturellen Aktivitäten rund um das Institut für Romanistik gibt der Fachschaftsrat den RomanisTicker heraus. Außerdem organisiert der Fachschaftsrat in jedem Semester Veranstaltungen mit romanistischem Fokus (Filmreihen, Lesungen, Kulturabende).


11. Studieren mit Kind

Ein großes Plus des Studiums in Jena besteht darin, dass hier viel getan wird, um auch familienfreundlich studieren und leben zu können. Wer während des Studiums Nachwuchs bekommt, hat neben der Freude über die Sprösslinge auch jede Menge Herausforderungen zu bewältigen. Damit dies so einfach wie möglich wird, gibt es viele Angebote, die Sie wirksam entlasten. Was ein familienfreundliches Studium in Jena bedeutet, erfahren Sie hier.


12. Kulturelle Angebote

Daniel HofmannMitten in Thüringen ist es auch außerhalb des Institut ein Leichtes, in Kontakt mit den studierten romanischen Sprachen und Kulturen zu kommen. Zweimal jährlich finden in der Stadt Kulturfestivals statt, die gerade für Studierende der Romanistik von besonderem Interesse sind. Im Wintersemester wird mit Cinco Sentidos, dem iberisch-lateinamerikanischen Kulturherbst, über mehrere Wochen ein Festival mit Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Filmen geboten. Im Sommersemester erlebt Jena das Festival de Colores. 2007 stand es unter dem Motto "Portugiesisch in aller Welt Tage der Lusophonie" und gewann als eines der 15 spannendsten und originellsten Projekte zur öffentlichen Darstellung der Geisteswissenschaften einen Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.